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Norwegischer Buhund

Norwegischer Buhund

Widerristhöhe: Rüden 43 – 47 cm / Hündinnen 41 – 45 cm
Gewicht: Rüden 14 – 18 kg / Hündinnen 12 – 16 kg
Lebenserwartung: 12 – 15 Jahre
Herkunft: Norwegen
Art: Wachhund / Hütehund / Hofhund
Charakter: freundlich, mutig, aktiv, wachsam, bellfreudig
Farben: weizenfarben / schwarz

Verhalten und Wesen

Der Norwegische Buhund ist ein sehr aktiver und treuer Begleiter im Alltag. Er kommt mit Kindern in der Regel gut zurecht. Dadurch eignet er sich mit der entsprechenden Auslastung im Alltag sehr gut als Familienhund. Jedoch ist er nicht für eine Haltung im Rudel geeignet, da er sich mit seinen Artgenossen nicht immer versteht.

Allgemein zeigt sich der Norwegische Buhund als wahrer Allrounder, der für seine Liebsten alles macht und sein Hab und Gut mit seinem Wachinstinkt jederzeit beschützt.

Norwegischer Buhund

Ursprung und Geschichte

Der Name Buhund wird von „Bu“ abgeleitet, was übersetzt „Hof“ bedeutet. Er hat seinen Ursprung in Norwegen, wobei Knochenfunde beweisen, dass diese Rasse bereits zu Wikingerzeiten gelebt haben. Archäologen fanden in einem Wikingergrab sechs Hundeskelette des Vorfahren (Universalhunde von norwegischen Bauern) vom heutigen Buhund. Wikinger glaubten, dass die Hunde dem Verstorbenen so weiterhin treue Dienste erweisen können.

Im Jahr 1698 wurde der Norwegische Buhund erstmals erwähnt. Er diente als Bewacher für Hof und Haus sowie als Treibhund der Viehherden.

Als es am Anfang des 20. Jahrhunderts nur noch sehr wenige Exemplare des Buhundes gab, wurde eine Buhunde-Ausstellung organisiert. Die Hunde schlichen sich schnell in die Herzen der Menschen ein, sodass sie nach kurzer Zeit nicht mehr vom Aussterben bedroht waren.

Nicht nur in Norwegen, sondern auch in

  • Australien,
  • Großbritannien
  • und den USA

erfreuen sich die Buhunde großer Beliebtheit. Im Jahr 1943 wurde der Norwegische Buhund offiziell als Rasse anerkannt.

Haltungsempfehlung zum Norwegischen Buhund

Da die Rasse sehr lernwillig ist und nahezu alles für seine Liebsten macht, gestaltet sich die Erziehung in der Regel sehr einfach. Wichtig dabei ist die nötige Konsequenz und ein hohes Durchsetzungsvermögen.

Augenmerkmal bei der Erziehung ist die Bellfreudigkeit des Hundes, welche bereits im Welpenalter in Schach gehalten werden sollte. Der Hund möchte körperlich sowie psychisch jeden Tag aufs Neue gefordert und ausgelastet werden, weshalb sich die Rasse vor allem für eine sportliche Familie sehr gut eignet.

Der Norwegische Buhund sucht ständigen Kontakt zu seinen Liebsten, wobei er seine Kuscheleinheiten einfordert. Er mag es nicht, lange allein zu sein, weshalb er sich auf keinen Fall für eine Haltung im Zwinger eignet. Wird die Rasse im Alltag nicht genügend ausgelastet, kommt schnell Langeweile auf, was zu unerwünschtem Verhalten führen kann.

Wie schon erwähnt, wurden die Hunde früher als Allrounder auf dem Hof eingesetzt. Diese Tätigkeit gefällt den Vierbeinern auch heute noch sehr gut. Genau deshalb eignet sich eine Haltung auf einem Bauernhof ganz hervorragend. Für eine kleine Wohnung in der Stadt eignet sich diese Rasse eher nicht.

Beschäftigungs­­möglichkeiten für den Buhund

Der Norwegische Buhund ist für nahezu jede Aktivität im Alltag zu haben. Hier ein paar Beispiele:

Sport:

Ausbildungen / Arbeit:

  • Begleithund
  • Rettungshund
  • Therapiehund
  • Hütehund
  • Wachhund
  • etc.

Krankheiten

Der Norwegische Buhund ist ein sehr wetterfester und robuster Hund.

Hüftgelenksdysplasie (HD)

Bei einer Hüftgelenksdysplasie sitzt die Gelenkkugel nicht richtig in der Gelenkpfanne, was zu großen Problemen und Schmerzen führen kann. Die Krankheit ist vererbbar und bereits bei vielen Hunderassen anzutreffen. Ist die Erkrankung genetisch bedingt, lässt sich diese durch eine ausgewogene Ernährung vorbeugen. Mehr Infos über Hüftgelenksdysplasie findest Du hier.

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