Mops

Mops

Widerristhöhe: Rüden bis zu 35 cm / Hündinnen bis zu 35 cm
Gewicht: beide 6,3 – 8,1 kg
Lebenserwartung: 12 – 15 Jahre
Herkunft: China
Art: Begleithund
Charakter: fröhlich, verspielt, humorvoll
Farbe: schwarz, beige, apricot, silberfarben

Verhalten und Wesen

Der Charakter des Mops ist ganz einfach und leicht zu beschreiben. Es handelt sich um eine sehr pflegeleichte, freundliche und aufgestellte Rasse. Der Mops ist ein sehr intelligenter Hund. Er kann seine Mitmenschen sehr gut einschätzen und weiss genau, wann die Grenzen erreicht sind. Typisch für den Mops sind die grossen Augen sowie die kleinen Ohren und der runde Kopf, welcher ihm ein niedliches Aussehen verleiht.

Ursprung und Geschichte

Der Mops stammt aus China, wo er vor mehr als 2000 Jahren als Kaiserhund beliebt war. Für den Kaiser war es ein Privileg, den Hund besitzen und anfassen zu dürfen. Ungefähr im 16. Jahrhundert kam der Mops über die East India Company nach Holland. Bis dahin wurde die Rasse noch als „Ming-Dynasty“ bezeichnet. Von den Engländern und Holländern wurde dem Hund den heutigen Namen Mops gegeben. Die Holländer nannten den Namen „moppern“, was so viel wie „mürrisches dreinschauen“ bedeutet.  Ungefähr im Jahr 1918 wurde die Rasse das erste Mal als Modehund bezeichnet, was auch heute noch zu grosser Beliebtheit beiträgt.

Haltungsempfehlung

In erster Linie ist der Mops ein sehr guter Familienhund. Die Rasse mag Bewegung nur in begrenztem Rahmen, weshalb täglicher Sport nicht unbedingt Pflicht ist. Hier spielt der Charakter der einzelnen Hunde aber eine sehr grosse Rolle. Es gibt durchaus Möpse, die Bewegung mögen und diese auch fordern. Zu Hause ist die Rasse sehr verschmust und holt sich die gwünschten Streicheleinheiten. Eine Haltung mit einem weiteren Hund oder mit Kindern steht aufgrund der freundlichen Art des Mopses nichts im Wege.

Beschäftigungs­möglichkeiten

Spielen macht Spass und ist gesund. Den Mops kann man zum Beispiel mit Ballspielen zum Sport überzeugen. Auch hier spielt der Charakter jedes einzelnen Hundes eine grosse Rolle. Einige werden begeistert sein, wobei andere dem Ball den Rücken zudrehen.

Apportierspiele sind für den Mops ebenfalls geeignet. Dieses Spiel kann mit verschiedenen Gegenständen wie auch mit Futterbeutel gespielt werden. Für den doch eher verfressenen Hund ist es toll, wenn es für jedes Zurückbringen ein Leckerchen gibt.

Auch sind Intelligenzspiele bei dieser Hunderasse sehr gefragt. Die unterschiedlichen Arten und Schwierigkeitsgrade sind für den Mops eine schöne Abwechslung. Weiterhin kann diese Aktivität auch sehr gut bei schlechtem Wetter ausgeführt werden.

Krankheiten

Grundsätzlich ist der Mops ein eher gesunder Hund. Trotzdem gibt es Krankheiten, wovon auch diese Rasse oftmals betroffen ist.

Brachycephales Syndrom

Die Züchtung der doch sehr speziellen Kopfform führt zu Problemen. Aufgrund der Verkürzung des Nasenbeines sowie der Nasennebenhöhlen sind Kurzatmigkeit und Schnarchen vorprogrammiert. Je nach Ausmass der Erkrankung muss chirurgisch eingegriffen werden. Der Tierarzt hat die Möglichkeit, die Atmung des Mopses zu vereinfachen, was dem Vierbeiner einen angenehmeren Lebensstil verschafft.

Demodikose

Demodikose ist eine Hauterkrankung, welche beim Mops leider immer häufiger zu finden ist. Demodex Milben vermehren sich im Fell und auf der Haut des Vierbeiners. Diese Krankheit muss unbedingt behandelt werden, was jedoch sehr teuer werden kann.

Hornhautentzündung der Augen

Die grossen Augen des Mopses sind sehr anfällig für Fremdkörper. Wichtig ist deshalb, dass diese regelmässig kontrolliert und gereinigt werden. Sollte der Hundebesitzer merken, dass die Augen sich verändert haben, ist ein Besuch beim Tierarzt sehr wichtig.

Hüftgelenksdysplasie (HD)

Bei einer Hüftgelenksdysplasie sitzt die Gelenkkugel nicht richtig in der Gelenkpfanne, was zu grossen Problemen und Schmerzen führen kann. Die Krankheit ist vererbbar und bereits bei vielen Hunderassen anzutreffen. Ist die Erkrankung genetisch bedingt, lässt sich diese durch eine ausgewogene Ernährung vorbeugen. Mehr Infos über Hüftgelenksdysplasie findest Du hier.

Konjunktivitis

Ist der Hund von einer Bindehautentzündung betroffen, leidet er an einer sogenannten „Konjuktivitis“. Diese entsteht durch Fremdkörper, welche ins Auge gelangen oder durch einen bakteriellen Infekt. Mehr Infos über Konjunktivitis findest Du hier.

Patellaluxation

Von Patellaluxation sind vor allem kleinere Hunderassen wie Mops und Chihuahua betroffen. Dabei handelt es sich um eine Fehlbildung im Kniegelenk, welche bis zur Lähmung führen kann. Auslöser ist die Kniescheibe, welche nicht korrekt im Kniegelenk liegt und so zu Schmerzen führt.

Spondylosis deformans

Bei der Spondylosis deformans (Spondylose) handelt es sich um eine Erkrankung der Wirbelsäule, welche die Beweglichkeit des Hundes extrem einschränkt. Zusätzlich hat der Vierbeiner extreme Schmerzen aufgrund der verletzten Bandscheiben. Mehr über Spondylosis deformans findest Du hier.

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