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Bichon Frisé

Bichon Frisé » Rassebeschreibung des Hundes

Widerristhöhe: 23 – 30 cm
Gewicht: ca. 5 kg
Lebenserwartung: 12 – 15 Jahre
Herkunft: Frankreich, Belgien und Spanien
Art: Begleithund / Gesellschaftshund
Charakter: der Bichon Frisé ist fröhlich, aufgeweckt, verspielt, intelligent
Farbe: weiß

Verhalten und Wesen des Bichon Frisé

Der Bichon Frisé ist ein Gesellschaftshund und gilt als perfekter Begleithund und Familienhund. Weiter verträgt er sich sehr gut mit anderen Hunden. Er ist ein sehr geduldiger und freundlicher Hund. Dabei ist er temperamentvoll und verspielt zugleich.

Ursprung und Geschichte

Der Name kommt aus dem Französischen. Bichon heißt soviel wie Schosshund und Frisé steht für gekräuselt. Der volle Name lautet eigentlich Bichon à poil frisé, was soviel wie lockenköpfiger Bichon heißt. Seine tatsächliche Herkunft ist bei heute nicht exakt geklärt.

Man geht davon aus, dass seine Ursprünge auf den Kanarischen Inseln liegen, wobei seine Ahnen in Vorzeiten aus dem Gebiet des heutigen Ägyptens stammen sollen. Von dort kamen die Tiere auf die Kanarischen Inseln. Im Laufe des 14. Jahrhundert haben der Überlieferung nach italienische Händler die Hund auf das Festland Europas gebracht.

Auf dem Festland entwickelte sich die heute bekannte Rasse vor allen Dingen in Belgien und Frankreich. Darum führen heute das Zuchtbuch der Rasse Frankreich und Belgien.

Haltungsempfehlung

Da die Rasse sehr kinderlieb ist, steht einer Haltung in einer Familie nichts im Wege. Der Bichon Frisé mag es jedoch überhaupt nicht gerne, wenn er alleine ist. Ist sein Herrchen zu oft unterwegs, zeigt er dies mit ständigem lautem Bellen und dem Zerstören von Gegenständen.

Im Allgemeinen ist der Bichon Frisé ein sehr lernwilliger Hund, welcher für jeden Trick zu haben ist. Wie jeder andere Hund braucht der Bichon täglichen Auslauf und viel Kuscheleinheiten.

Da es sich hierbei um eine Rasse handelt, die nicht haart, ist diese auch für Tierhaarallergiker gut geeignet.

Fellpflege

Hierbei handelt es sich um eine Hunderasse, die täglich gebürstet werden muss. Das Fell besteht aus einer dichten Unterwolle und einem eher lockeren und gekräuselten Oberfell. Vernachlässigt man die tägliche Fellpflege, kann dies zu Verfilzungen und Hautproblemen bei dem Tier führen.

Beschäftigungs­möglichkeiten

Der Bichon Frisé ist ein Hund, der nicht ganz so viel Auslauf und Aktivitäten braucht, wie viele andere Hunderassen. Trotzdem mag er es, auf kurzen Strecken neben dem Fahrrad her zu laufen oder Gegenstände zu apportieren.

Weiter ist er für

sehr gut geeignet. Wichtig ist hier einfach, dass die Aktivitäten dem Herrchen / Frauchen und dem Hund gleichermaßen Freude bereiten.

Krankheiten, die für den Bichon Frisé typisch sind

Cushing-Syndrom (Morbus Cushing)

Beim Cushing-Syndrom handelt es sich um eine Störung der Nebennierenrinde. Hierbei kommt es zu einer zu hohen Produktion von Kortison. Dieses Kortison hat Einfluss auf den Zuckerstoffwechsel und den Blutdruckt. Generell wirkt es entzündungshemmend.

Ist die Produktion des Hormones gestört, wirkt sich dies auf den Körper des Hundes aus. Je nach Ursache des Cushing-Syndroms behandelt der Tierarzt den Hund mit Medikamenten oder mittels einer Operation.

Hüftgelenksdysplasie (HD)

Bei einer Hüftgelenksdysplasie sitzt die Gelenkkugel nicht korrekt in der Gelenkpfanne. Das hat zur Folge, dass das Tier an Schmerzen leidet. Es ist eine Erbkrankheit, die viele Hunderassen betrifft. Eine ausgewogene Ernährung dient als Vorbeugung, wenn die Erkrankung genetisch bedingt ist. Hier mehr Infos zur Hüftgelenksdysplasie.

Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion)

Die Schilddrüse, auch Thyreoidea genannt, ist ein hormonproduzierendes Organ. Sie ist zuständig für das Ausscheiden sowie das Speichern und Herstellen von den beiden Schilddrüsenhormonen Trijodthyronin (T3) und Thyroxin (T4). Diese wiederum beeinflussen das Wachstum, die Organentwicklung und das Nervensystem des Hundes.

Besteht eine Unterfunktion der Schilddrüse, entsteht ein reduzierter Stoffwechsel. Das führt dann wiederum zu einer Selbstzerstörung des Schilddrüsengewebes. Hier mehr Infos über die Hypothyreose.

Legg-Calvé-Perthes

Bei Legg-Clavé-Perthes handelt es sich um eine Wachstumsstörung des Oberschenkelkopfes. Sie entsteht durch eine Durchblutungsstörung, wobei ein Teil des Oberschenkelkopfes nicht ausreichend mit Blut versorgt wird und dadurch abstirbt.

Es entstehen Arthrosen und Knochenbrüche und der Hund leidet an starken Schmerzen und weshalb er oftmals nur auf drei Beinen läuft.

Patellaluxation

Von Patellaluxation sind vor allem kleinere Hunderassen wie

betroffen. Dabei handelt es sich um eine Fehlbildung im Kniegelenk, die bis hin zur Lähmung führen kann. Auslöser ist die Kniescheibe, die nicht korrekt im Kniegelenk liegt und so zu Schmerzen führt.

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