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Tipps für den sauberen Haushalt mit einem Hund

Tipps für den sauberen Haushalt mit einem Hund

Fast die Hälfte aller Haushalte in der Schweiz besitzt ein Haustier. Damit die Wohnung trotzdem den hygienischen Anforderungen entspricht, haben wir ein paar einfache Tipps für Euch zusammengestellt.

Nicht selten erkennt man beim Betreten des Hauses oder einer Wohnung am Geruch, dass sich hier ein tierischer Mitbewohner aufhält. Besucher merken schnell, dass es hier zum Beispiel nach nassem Hundefell oder einer Katzentoilette duftet. Um das zu verhindern, ist gründliche Hygiene und eine regelmäßige Reinigung besonders wichtig.

So solltest Du zum Beispiel die Schlafstelle, die Decken oder Körbchen und alles andere, was Deine vierbeinigen Mitbewohner benutzen, regelmäßig reinigen. Du solltest nach Möglichkeit darauf achten, dass Du einen Reiniger und Desinfektionsmittel verwendest, der für Tiere geeignet ist. Sollte Dein Tier einen starken Eigengeruch haben, wirkt oft ein spezieller und wirksamer Geruchsentferner.

So bleibt die Wohnung sauber trotz Hund

Wenn Du als Hundehalter arbeiten gehst und Dein Fellknäuel am Tag lange alleine lassen musst, hast Du abends bestimmt keine große Lust mehr zum Putzen. Egal wie groß Dein Hund ist, ist regelmäßige Reinigung ein unbedingtes Muss. Zum Glück gibt es spezielle Tierhaarstaubsauger, mit denen Du Dir die Arbeit erleichtern kannst.

Noch leichter geht es allerdings, wenn Du Dir einen Staubsauger- und Wischroboter anschaffst. So ein Saugroboter ist prädestiniert dazu, sich mit Tierhaaren und Schmutz auseinanderzusetzen.

Das Beste an diesem Teil ist die Tatsache, dass es seine Arbeit von alleine verrichtet, so wie Du den Auftrag dazu erteilst. Allerdings ist Saugroboter nicht gleich Saugroboter. Wer einen Hund zuhause hat, benötigt sinnvollerweise ein gutes Modell, das auch Tierhaare effektiv entfernt. Dazu ist eine hohe Saugleistung nötig.

Manche Hersteller liefern eine besondere Bodenbürste dazu, andere arbeiten mit einem bürstenlosen System. Das macht das Sauberhalten später einfacher. Sinnvoll sind Modelle, mit denen du einen bestimmten Putzbereich eingrenzen kannst. So fährt dann der Saugroboter beispielsweise nicht vor den Fressnapf. Geeignet als Saugroboter ist zum Beispiel dieses Modell:

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5 Tipps für Hundehalter: Gib dem Schmutz keine Chance

Wer ein paar Regeln einhält, bei dem hat der Schmutz in der Wohnung keine Chance. Alleine das Einhalten von diesen fünf Grundregeln trägt dazu bei, dass die Wohnung nicht zu sehr in Mitleidenschaft gezogen wird:

  1. Kämme und wasche den Hund regelmäßig und schneide bei Bedarf das Fell.
  2. Halte den Fressnapf und den Wassertrog immer sauber.
  3. Reinige nach jedem Spaziergang die Pfoten bevor der Hund wieder herein darf.
  4. Definiere im Inneren einen festen Platz zum Schlafen und Bereiche, die er betreten darf.
  5. Lasse den Hund soweit möglich nicht zu lange alleine zu Hause.

Die beste Strategie gegen Hundehaare

Fraglos kann oder will sich nicht jeder einen Roboter als fleißigen Helfer anschaffen, der die ganze Arbeit erledigt, wenn man nicht zuhause ist. Es gibt ein paar gute Tipps, die Dir die Arbeit beträchtlich erleichtern können.

  • So sind zwar flauschige Teppiche super angenehm für den Hund – aber eben auch für die Hundehaare. Sie lassen sich extrem schlecht daraus entfernen. Besser sind für Hundehalter glatte Fußböden oder Flächen geeignet. Diese lassen sich mit Wischmopp und Wischtüchern schnell und hygienisch reinigen.
  • Zum Putzen sollten die Tücher nicht zu nass sein, denn die Hundehaare bleiben leichter an feuchten Tüchern hängen. So werden sie nicht im Rest der Wohnung verteilt.
  • Habt Ihr Teppiche in der Wohnung, solltet Ihr Euch auf jeden Fall eine spezielle Bürste anschaffen. Das gilt genauso für Deine Polstermöbel, falls es sich Euer Hund darauf bequem machen darf. Mit guten Hundebürsten lassen sich feine Hundehaare leicht vom Sofa entfernen.
  • Eine gute Alternative für die Polsterreinigung sind Klebestreifen. Wenn Du damit über das Polster wischst, hast Du einen großen Teil der Haare eingesammelt.
  • Besonders viele Haare sammeln sich in der Wohnung oder dem Haus an, wenn es Zeit für einen Fellwechsel ist. Dagegen hilft es am besten, wenn Du Deinen Liebling regelmäßig bürstest. Davon sind die meisten Vierbeiner begeistert, denn durch das Bürsten wird ihnen der Fellwechsel erleichtert und eine Extra-Streichelrunde gibt es gleich noch dazu. Das festigt die Bindung zwischen Hund und Frauchen oder Herrchen.

Der Kampf gegen Flecken

Wer ein Haustier hat, kennt den ständigen Kampf gegen Flecken. Am besten ist es, wenn Du dem Fleck so schnell wie möglich zu Leibe rückst. Wenn sich der Fleck im Material noch nicht festgesetzt hat, kannst Du ihn meistens mit klarem Wasser entfernen.

  • Wichtig ist es, dass Du den Fleck nicht reibst, sondern versuchst, trocken zu tupfen. Arbeite Dich mit einem feuchten Tuch von außen nach innen über den gesamten Fleck.
  • Lass die Feuchtigkeit eine Weile eintrocknen und tupfe dann mit einem trockenen Tuch darüber.

Alternativ kannst du bei hartnäckigen Verschmutzungen eine professionelle Reinigungsfirma beauftragen, die auch widerspenstigen Flecken den Garaus machen.

Hausmittel sind die bessere Lösung

Vielen Flecken kannst Du mit Hausmitteln, die sich in fast jedem Haushalt befinden, gut entfernen. Ein Universalmittel ist Natron. Es reinigt nicht nur, sondern kann dank seiner bakteriziden Eigenschaften gut gegen Hausmilben und Bakterien wirken.

  1. Je nach Art der Verschmutzung kannst Du Natron trocken oder feucht anwenden. Bei der feuchten Anwendung gilt das gleiche Prinzip wie oben beschrieben.
  2. Bei der trockenen Variante verteilst Du das Pulver auf dem Fleck und lässt es am besten die ganze Nacht einwirken. Am anderen Tag wird das Pulver abgesaugt und sollte im besten Fall den Fleck mitnehmen.

Natron hilft bei vielen oberflächlichen Flecken. Für tiefer sitzende Flecken musst Du einen Experten aus der Drogerie hinzuziehen. Spezielle Polsterreiniger gibt es für die unterschiedlichsten Flecken.

Urinflecken sind unangenehm – darum ist die Pflege der Wohnung für Hundebesitzer wichtig

Welpen haben meistens noch Probleme, die Zeit von einer Gassi-Runde bis zur nächsten ohne eine Malheur zu überstehen. Das Resultat sind dann oft Urinflecken auf Polster oder Teppich. Hier solltest Du schnell handeln und den Fleck trocken tupfen, bevor er sich im Polster einnisten kann.

Oft reicht es, wenn Du die Stelle danach mit einer Mischung aus

  • Wasser,
  • Essig
  • und Spülmittel

behandelst. Ist der Fleck tiefer eingedrungen, hilft der Reiniger aus der Drogerie oder dem Zooladen.

Tensidfreie Enzymreiniger lösen die organische Verschmutzung, zu denen Urin gehört, auf und beseitigen die Gerüche aus den Polstern. Beachte bei der Anwendung bitte genau die Gebrauchsanweisung, die auf der Flasche oder dem Spray steht. Es ist sinnvoll darauf zu achten, dass der Reiniger keine Schadstoffe enthält. Dieser Artikel gibt Aufschluss über die Gefahren, die in Reinigern lauern.

Dem Hund die Pfoten sauber machen

Wenn Du Dich dazu entschließt, Dir einen Hund oder eine Katze anzuschaffen, musst Du auf jeden Fall damit rechnen, dass Dein Putzaufwand ansteigt, wenn Du nicht von Geruch und Schmutz belästigt werden willst. Aber: Für die Mehrarbeit wirst Du im Normalfall von Deinem Mitbewohner mit viel Liebe überschüttet.

Der erste Schritt, um die Wohnung sauber zu halten: Wische dem Hund die Pfoten ab, bevor er nach einem Spaziergang die Wohnung wieder betreten darf. Wenn Du konsequent bei der Erziehung bist, wird das Abwischen der Pfoten nach einem Spaziergang bald zur Routine werden.

Am einfachsten ist es, wenn Du vor dem Verlassen der Wohnung ein Tuch auf dem Boden ausbreitest, auf dem der Hund bei der Rückkehr stehen bleiben muss, bis Du ihm die Pfoten abgewischt hast.

Wer seinem Hund die Pfoten ganz besonders gründlich sauber machen will, kann auch ein spezielles Reinigungsgerät für Hundepfoten nutzen. Den Pfotenreiniger für Hunde gibt es sogar in verschiedenen Größen.

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Die meisten Hunde lassen sich gerne die Pfoten reinigen, besonders dann, wenn es danach immer eine kleine Belohnung in Form eines Hundekekses (Rezepte findest Du hier) oder einem anderen kleinen Leckerli gibt. Doch bedenke: Wenn Du nicht irgendwann einen Rollmops haben willst, sollte es wirklich nur eine kleine Belohnung sein.

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