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Tee für Hunde – Welchen Tee dürfen Hunde trinken?

Tee für Hunde – Welchen Tee dürfen Hunde trinken?

Gastautorin: Anja Meismann – Tee-Expertin, examinierte Krankenschwester und Betreiberin der Seite tee-beraterin.de

Tee ist sehr beliebt bei Menschen und gilt als leckeres und natürliches Heilmittel bei kleineren gesundheitlichen Problemen.

Nicht immer ist das, was für Menschen gut ist, auch für Tiere geeignet. Doch wie ist das mit Tee? Darf ich meinem Hund Tee geben? Die gute Nachricht: Einige Tees sind gesund für einen Hund und daher geeignet als pflanzliche Heilmittel für Hunde – zum Beispiel, wenn eine Magenverstimmung bei dem Tier vorliegt.

Welcher Tee ist gut für Hunde? Die 11 besten Teesorten für einen Hund

Besonders geeignet für einen Hund sind Teesorten wie

  1. Fencheltee
  2. Kamillentee
  3. Ingwertee
  4. Pfefferminztee
  5. Löwenzahntee
  6. Salbeitee
  7. Melissentee
  8. Brombeerblättertee
  9. Hagebuttentee
  10. Lavendelblütentee
  11. Brennnesseltee

Fencheltee für Hunde

Fencheltee * für Hunde hilft bei kleineren Beschwerden im Magen-Darm-Trakt. Hat der Hund

  • Durchfall
  • Blähungen
  • oder Bauchschmerzen

wirkt der Tee aus Fenchel bei Hunden beruhigend und löst Krämpfe.

Kamillentee für Hunde

Kamillentee * hat beim Hund ähnliche Wirkungen wie bei uns Menschen. Der Tee der Kamille beruhigt den Magen-Darm-Bereich und hat entzündungshemmende Wirkstoffe. Kamillentee ist geeignet für Hunde bei:

  • Durchfall
  • Erbrechen
  • Magenverstimmungen

Weitere Vorteile von Kamillentee für einen Hund: Er ist geeignet zum Inhalieren bei Erkältungen. Und er dient in Form von Umschlägen der Wundheilung bei kleineren, harmlosen Verletzungen oder Entzündungen.

Ingwertee für Hunde

Ingwer * ist bekannt für seine antibakteriellen Wirkstoffe. Wie beim Menschen ist Ingwer ein Booster für das Immunsystem. Er kommt zum Einsatz bei

  • Gelenkbeschwerden
  • kleineren Entzündungen
  • Arthrose

Vielen Hunden missfällt allerdings den Geruch von Ingwer. Darum ist es sinnvoll, den Tee unter das Futter des Hundes zu mischen oder den Tee mit einer kleinen Menge ungesalzener Fleischbrühe zu vermischen. Das überdeckt den Geschmack von Ingwer und ist nach allgemeiner Erfahrung ein wirksamer Trick, um dem Hund diese Teesorte zu füttern.

Pfefferminztee für Hunde

Pfefferminztee * in kleinen Mengen ist geeignet bei

  • Blähungen
  • Magenverstimmungen
  • Erbrechen

Um zu verhindern, dass das Tier später Nierenprobleme oder Leberprobleme hat, gilt es Pfefferminztee nur in überschaubaren Mengen zu füttern

Löwenzahntee für Hunde

Löwenzahn * enthält Taraxacin. Das wiederum hilft mit den anderen Inhaltsstoffen bei

  • Verdauungsbeschwerden
  • Bauchschmerzen
  • Infektionen des Harnwegs

Löwenzahntee hat nicht nur ein förderliche Wirkung für die Verdauung. Er hat auch einen vorbeugenden Effekt gegen Erkrankungen des Harnwegs durch seine entwässernde Wirkung. Darüber hinaus hilft Löwenzahl gegen trockene Haut.

Salbeitee für Hunde

Salbeitee * wirkt

  • entzündungshemmend
  • verdauungsfördernd
  • krampflösend

Überdies hat Salbei eine antibakterielle Wirkung.

Melissentee für Hunde

Die Melisse * hat eine beruhigende Wirkung. Darum ist der Tee förderlich bei

  • nervösen Verdauungsbeschwerden

Melisse wirkt krampflösend und führt zur Stärkung des Immunsystems.

Brombeerblättertee für Hunde

Der Tee der Brombeerblätter * kommt zum Einsatz bei

  • Durchfall
  • Entzündungen Rachenraum
  • Entzündungen der Haut

Hagebuttentee für Hunde

Der Tee aus Hagebutten * ist ein Vitalstofflieferant für den Hund. Besonders sein hoher Anteil an Vitamin C ist hervorzuheben. Er

  • steigert die natürlichen Abwehrkräfte
  • wirkt bei Erkältungskrankheiten

Lavendelblütentee für Hunde

Der Tee der Lavendelblüte * hat sich bewährt bei unruhigen und nervösen Tieren und in Stresssituationen. Er ist

  • entspannend
  • krampflösend

In Fällen erhöhter Nervosität bietet es sich an, diesen Kräutertee schon vor dem Ereignis zum Futter hinzu zu geben. Das fördert die Ausgeglichenheit beim Hund, wenn es denn soweit ist.

Brennnesseltee für Hunde

Der Tee aus Brennnesseln * ist beliebt bei verschiedensten Beschwerden. Er wirkt

  • blutdrucksenkend
  • entwässernd
  • antirheumatisch

Welchen Tee dürfen Hunde nicht trinken?

Reiner Tee der aus der Teepflanze ist wegen seines Koffeingehaltes ungeeignet für einen Hund. Darum dürfen Hunde diese und ähnliche Teesorten keinesfalls trinken:

  • Schwarzer Tee
  • Grüner Tee
  • Weißer Tee
  • Gelber Tee
  • Olong Tee
  • Generell alle Teesorten, die Koffein enthalten

Koffein ist für einen Hund giftig und kann sogar tödlich sein. Achte unbedingt darauf, wenn du deinem Hund Tee gibst, dass dieser kein Koffein hat. Schwarztee und andere koffeinhaltige Sorten fallen sofort aus der Betrachtung heraus.

Verzichte überdies auf Tees mit Aromastoffen und stark zuckerhaltigen Tees.

Was ist der beste Tee für Hunde bei Erbrechen?

Wenn dein Hund sich den Magen verdorben oder eine Gastritis hat, tritt das Erbrechen manchmal schon nach dem Wassertrinken auf. Hier empfiehlt es sich, abgekochtes Wasser oder Tee in Form von Kamillentee oder Pfefferminztee zu verabreichen. Biete deinem Hund den am besten in mehreren kleinen Portionen an. Verschwinden die Probleme nicht, suche einen Tierarzt auf.

Was ist der beste Tee für Hunde bei Durchfall?

Bei Verdauungsstörungen ist es sinnvoll, wenn du deinem Hund nur abgekochtes Wasser oder Tee zum Trinken gibst. Am besten geeignet dafür ist Kamillentee, den du dem Vierbeiner stets nur in kleinen Mengen anbietest. Bei länger anhaltenden Problemen solltest du einen Tierarzt aufsuchen.

Kann ich meinem Hund Kräutertee geben?

Kräutertee ist eine geeignete Alternative zu Wasser und gilt als bekömmlicher Tee, der für Hunde geeignet ist.

Wenn du deinem Hund nicht nur Wasser vorsetzen möchtest, ist ein Kräutertee eine wohltuende Alternative. Dabei darfst du deinem Hund freilich nur abgekühlten Tee geben. Im Gegensatz zu Herrchen oder Frauchen bevorzugen Tiere keine heißen Getränke. Du bereitest den Tee zwar mit kochendem Wasser vor, lässt ihn dann aber abkühlen.

Bedenke bitte, dass du nur Kräuter aus biologischem Anbau verwendest, wenn du deinem Hund etwas Gesundes vorsetzen möchten. Nicht alle Kräutertees sind aus wirklich Biologischem Anbau. Gerade Billig-Produkte enthalten im schlimmsten Fall Rückstände von Pestiziden, die in den Kräutern noch vorhanden sind.

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Der Teebeutel vom Discounter ist in der Regel nicht zu vergleichen mit Kräuter-Bio-Mischungen höchster Qualität. Dass selbst Bio-Hundefutter nicht immer das verspricht, was die Werbung verspricht, wissen wir nicht zuletzt seit dem niederschmetternden Test von Öko-Test aus dem Heft Januar 2017.

Von allen getesteten Bio-Hundefutter-Sorten überzeugte die Tester nur eines wirklich: Das Nassfutter Dog’s Love 100% Bio-Rind *. Darum solltest du beim Tee im Falle eines Falles auf hochwertigen Bio-Tee für deinen Hund zurückgreifen.

Gibt es einen speziellen Hundetee?

Die Industrie hat auf den Bedarf der Hundebesitzer reagiert. Tatsächlich findest du im Handel inzwischen Tee für Hunde als Nahrungsergänzung. Dieser basiert auf einer Mischung von verschiedenen Kräutern.

Der Hundetee soll dem Vierbeiner Gelassenheit und Kraft geben und bei kleinen Wehwehchen wie beispielsweise bei Magen-Darm-Beschwerden des Hundes helfen.

Dabei gibt es auch Produkte auf Kräuterbasis, die man dem Futter einfach beimischen kann. Besonders beliebt ist Terra Canis Pudelwohl für Magen & Darm *.

Wenn du den passenden Tee für deinen Hund suchst, sind in diesem Beitrag schon einige Produkte mit geeigneten Kräutern aufgelistet. Beim Kauf über diese Webseite erhalten wir eine kleine Provision, was nichts an dem Endverbraucher-Preis ändert. Du zahlst also so oder so immer den gleichen Preis.

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