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Canine Papillomatose

Canine Papillomatose

Was ist eine Canine Papillomatose

Canis (Latein): Hund
Papillome: Gutartige Warzen

Bei der Canine Papillomatose handelt es sich um eine Viruserkrankung beim Hund, wobei sich zahlreiche gutartige Warzen bilden. Betroffen sind meist der Kopfbereich und die Maulhöhle, aber auch die Lippen und die Augenlider können von der Warzenbildung betroffen sein. Die Grösse ist dabei ganz unterschiedlich und geht von kleinen bis zu sehr grossen Warzen. Meistens heilen die Warzen nach einigen Wochen / Monaten ganz von alleine wieder ab. Treten die Canine Papillomatose im Mundbereich auf, wo sich der Vierbeiner beim Essen daran stört oder sie immer wieder blutig beisst, können diese chirurgisch entfernt werden.

Ursache

Als Ursache gilt das Canine Papillomavirus (COPV), wobei vor allem immungeschwächte Welpen und Junghunde bis zum zweiten Lebensjahr betroffen sind. Die Viren gelangen über kleine Hautrisse in den Körper der Hunde, die in diesem Alter aufgrund des Zahnwechsels oftmals im Mundbereich vorhanden sind. Im Körper angelangt, lösen die Viren das Wachstum von Warzen aus, welche in jedem Fall gutartig sind.

Die Virenerkrankung ist unter Hunden ansteckend. Bis sich die ersten Papillome bilden, dauert es in der Regel ca. 4-8 Wochen.

Symptome

Zeigen sich erste Warzen im Bereich der Mundhöhle, den Lippen, den Augenlidern oder im Kopfbereich, kann von einer Canine Papillomatose ausgegangen werden. Eine Anzahl von 50-100 Stück ist dabei vollkommen normal und kein Grund zur Sorge.

Aussehen Papillom

Farbe: weiss-grau
Form: glatt oder blumenkohlartig
Konsistenz: weich oder fest

Diagnose

Eine Canine Papillomatose wird mittels einer Gewebeuntersuchung oder eines direkten Erregernachweises in den Warzen diagnostiziert.

Behandlung

In der Regel heilen die gutartigen Warzen nach 2-3 Monaten von alleine wieder ab, weshalb nicht unbedingt eine Behandlung notwendig ist.

Bei Warzen, die den Hund stark stören oder Papillome, die beim Kauen immer wieder verletzt werden, wird eine chirurgische Entfernung empfohlen, um Schmerzen sowie eine weitere Infektion zu verhindern.

Vorbeugung

Da es sich um eine ansteckende Virenerkrankung handelt, sollten betroffene Hunde nicht zu dessen Artgenossen gelassen werden.

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