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Affenpinscher

Affenpinscher

Widerristhöhe: beide 25 – 30 cm
Gewicht: beide 4 – 6 kg
Lebenserwartung: 12 – 16 Jahre
Herkunft: Deutschland
Art: Begleit- und Haushund
Charakter: verspielt, anhänglich, vielseitig, wachsam, anpassungsfähig
Farbe: schwarz

Verhalten und Wesen

Affenpinscher
Feli und Jaia zwie Affenpinscher in ihrer Pracht.

Der Affenpinscher eignet sich aufgrund seines Charakters hervorragend als Begleit- und Haushund. Mit Kindern versteht er sich in der Regel sehr gut, wobei er sich gerne auf Spiele mit ihnen einlässt. Weiterhin kommt er auch mit seinen Artgenossen gut klar. Als Handtaschenhund eignet sich der Affenpinscher weniger, da er seinen Energiedrang täglich ausleben möchte.

Ursprung und Geschichte

Der Affenpinscher gehört zu den ältesten Hunderassen Deutschlands. Seinen Namen verdankt er dem durchaus behaarten Kopf, seinem affenartigen Gesichtsausdruck und dem kurzen Fang. Die ersten Eintragungen reichen bis ins Jahr 1879 zurück. Die Ahnen des Affenpinschers hat Albrecht Dürrer auf seinem Holzschlitten dargestellt, dabei handelt es sich um die rauhaarigen Zwergpinscher, welche ursprünglich für die Ratten- und Mäusejagd eingesetzt worden sind. Das Aussehen hat sich bis heute nicht gross verändert, da es kaum zu Einkreuzungen kam. Heutzutage ist der Affenpinscher leider hierzulande kaum noch anzutreffen.

HaltungsempfehlungAffenpinscher

Der Affenpinscher eignet sich aufgrund seiner Anpassungsfähigkeit hervorragend als Familien-, Haus- und Wachhund. Da er durchaus ein volles Energiebündel sein kann, muss er täglich psychisch sowie körperlich ausgelastet werden. Die Nähe zu seinen Liebsten ist dem Pinscher dabei sehr wichtig, wobei die Erziehung aufgrund des grossen Lernwillens mit ein bisschen Konsequenz in der Regel problemlos klappt.

Weiterhin ist der Affenpinscher ein sehr eifriger Wächter, welcher seine Familie mit seiner unbestechlichen Art und Weise beschützt. Eine Haltung in einer Stadtwohnung ist für den ausdauernden Hund kein Problem, da er sich sehr gut seinem Umfeld anpassen kann. Werden ihm genügend Auslastungsmöglichkeiten geboten, zeigt er sich durchaus auch einmal von seiner langweiligen Seite, wobei er es liebt, zu Hause zu faulenzen.

Fellpflege

Das Fell des Affenpinschers sollte regelmässig gebürstet und getrimmt werden, sodass keine Verfilzungen entstehen.

Beschäftigungsmöglichkeiten

Affenpinscher
Felizitas beim Sport

Der Affenpinscher ist bei der Wahl der Beschäftigung überhaupt nicht wählerisch. Ausflüge in die Natur gefallen dem schwarzen Hund genauso wie rumtoben mit anderen Hunden im Park. Auch verschiedene Hundesportarten kommen bei der Rasse in Frage:

Krankheiten

Da es seit seinem Entstehen kaum Veränderungen oder Einkreuzungen gab, ist der Affenpinscher ein sehr robuster Hund, welcher keine Rassenspezifischen Krankheiten zeigt. Einzig untenstehende Krankheit kommt hin und wieder vor.

Patellaluxation

Von Patellaluxation sind vor allem kleinere Hunderassen wie Jack Russell Terrier, Mops und der Affenpinscher betroffen. Dabei handelt es sich um eine Fehlbildung im Kniegelenk, die bis zur Lähmung führen kann. Auslöser ist die Kniescheibe, welche nicht korrekt im Kniegelenk liegt und so zu Schmerzen führt.

Galerie

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